Der Innovationslotse


Der Innovationslotse

Aufgabe des Innovationslotsen ist es, tradierten Unternehmen der Gesundheitswirtschaft innovative und digitale Werkzeuge und Verfahren vorzustellen.

Gemeinsam mit Kleinunternehmen und mittelständischen Unternehmen sollen Strategien entwickelt werden, die es ermöglichen, die Digitalisierung im eigenen Umfeld voranzutreiben. Hierzu werden Projekte initiiert, welche den digitalen Wandel in den Prozessen und Produkten fördern sollen.

Eine weitere Aufgabe des Lotsen ist es, die Wissenschaft, Wirtschaft sowie die digitalen Startups zu vernetzen und die daraus entstehenden Projektideen zu koordinieren und bei der Antragsstellung zur Seite zu stehen.

So ermöglicht das Projekt eine Chancengleichheit und Unterstützung für Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, die durch den Einsatz von technischen Assistenzsystemen ebenfalls ohne Probleme am Berufsalltag und Leben teilhaben können. Diese Systeme sorgen auch für eine hohe Integration von älteren Arbeitnehmern, die durch die Schaffung von digitalen Arbeitsplätzen entsteht.

Die Lotsenfunktion ermöglicht es, dass ILWiA-Partner aus Pflege, Wohnen und angrenzenden Bereichen aus der Gesundheitswirtschaft mit ihren Problemen und Wünschen an den Lotsen herantreten können. Zusammen finden sich weitere Partner, die zu einer noch schnelleren Produktlösung beitragen. Diese kann aus einem bereits vorhandenen Produkt, einer Anpassung eines solchen oder sogar aus einer kompletten Neuentwicklung bestehen. Dabei steht der Lotse den Entwicklern immer in beratender und zwischen den Partnern verbindender Funktion zur Seite. Zusammen kann das Potential einer Lösung mithilfe von Workshops und Veranstaltungen aufgezeigt werden und durch Experten können erste konkrete technische Anforderungen herausgearbeitet werden. Anschließend kann die Erfahrung von Nutzern und Anwendern, zu denen der Lotse als Kontaktperson auftritt, in die Produktentwicklung miteinfließen und weitere Anregungen einbringen. Der Lotse dient also vor allem als beratender und verbindender Faktor in den Punkten der Finanzierungs-/Entwicklungs- und Betriebskooperation. Anders als bei anderen beratenden Dienstleistern kann er auch Maßnahmen wie CoWork/FabLab und die Hochschule oder Universität über die Verbindung zu ILWiA und seinen Partnern einbinden.

 

Dieses Projekt wird gefördert durch das Wirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

MarkerPort Stralsund

Gestartet ist der MakerPort erstmals am 18. April 2018 als “FabLab” an der Hochschule Stralsund. Die ersten Seminare und Workshops trafen auf reges Interesse und zeigten damit mehrere Potenziale für die Region auf. 

Seither bietet der MarkerPort Stralsund kreativen sowie innovativen Schülern, Studenten aber auch Start Up’s einen Ort für den freien Austausch und gemeinsame Entwicklung sowie Förderung. Zusammen können die werdenden Unternehmer|-innen ihre Visionen zur Marktreife führen. Durch die Vielfältigkeit der zusammentreffenden Menschen können Communities entstehen, in denen sich über Fachthemen und Werkzeuge ausgetauscht wird.

Wen wollen wir erreichen?

Interessierte,
Schüler und Studenten

  • Einführungskurse, Themen aufzeigen, hands on
  • Umgebung schaffen, gegenseitige  Hilfestellung
  • Erfahrungen sammeln 
  • Kursangebote, Community-Treffpunkt

Unternehmensgründer|-innen

  • Angebot für Beratung und Einstieg in benötigte Themen, wenn gewünscht auch Einarbeitung
  • Zusammenbringen mit Community
  • Planung des Produkts oder der Dienstleistung
    (Was ist Wie möglich?)
  • Seminare und Aktivierungsworkshops
  • Begleitung durch den Prozess der Ideenfindung

Privatpersonen

  • Communities entwickeln Projekte (ggf. durch Privatpersonen, Unternehmensgründer)
  • neue Interessierte finden sich durch Privatpersonen
  • Individuelle Treffen und feste „Sprechzeiten“ 

Veröffentlichungen

Ostsee Zeitung: Digitale Zukunft für alte Stadtwaage

Mit dem MakerPort hält die Informationstech- nologie Einzug. Schüler, Studenten, Stralsunder und Gäste bekommen hier Digitalisierung zum Anfassen. Herausgeber: OSTSEE-ZEITUNG.de | Stralsund, 09.08.2018